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Das neue P2 System

Start in die bandlose Zukunft Auf Basis der weltweit verbreiteten SD-Speicherkarte revolutioniert Panasonic mit der P2-Speicherkarte (Professional Plug-in Card) die News-Akquisition. Das System zeichnet Audio- und Videosignale im DVCPRO-Format direkt auf einem Festspeicher auf. Danach kommen Camcorder und Edit-Systeme künftig ohne Kassettenmechanik oder optische Disk-Laufwerke aus. Bereits 2004 wird erstmal wartungsfreies professionelles Equipment für die elektronische Berichterstattung (ENG = Electronic News Gathering) auf den Markt kommen. Schon jetzt sprechen die Fachleute jedoch von ING (IT News Gathering), da die weitere Bearbeitung des Originalmaterials von der P2-Karte in bisher nie gekannter Geschwindigkeit über Netzwerke möglich ist. Im neuen P2-Camcorder ist auch ein Slot für eine WLAN-Karte vorgesehen, mittels der komprimierte Videosignale drahtlos für Browsing-Anwendungen übertragen werden können. Das neue P2-Konzept schließt nahtlos an die Formatphilosophie des erfolgreichen DVCPRO-Formates an. Die problemlose Einbindung in DVCPRO-basierende IT-News-Systeme sowie die Migration in bandlose Aufzeichnungsmedien waren bei der Entwicklung wesentliche Kriterien.

 

Die P2 Speicherkarte
Das Herzstück der P2-Serie ist die so genannte P2 card ("Professional Plug-in"). Dieses Festspeichermedium mit den Abmessungen einer PC-kompatiblen PCMCIA-Karte hat keinerlei mechanische Teile.
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Der P2 Camkorder
Der neue P2-Camcorder AJ-SPX800 zeichnet im DVCPRO50- oder DVCPRO-Format auf und kann diese Daten auch direkt wiedergeben. An Stelle eines mechanischen Kassettenlaufwerks hat die P2 cam fünf Slots. Damit ist eine nahtlose, ununterbrochene Aufzeichnung über alle eingesetzten P2 cards möglich. Auch während des Betriebs ist das Auswechseln von Karten möglich (mit Ausnahme der Karte, die gerade aktiv ist). Damit ist erstmals die echte Non-Stop-Aufnahme möglich. Schon während des Drehens können so genannte Proxy-Signale mit geringer Auflösung zur Vorschau über ein WLAN gesendet werden. Auf dem integrierten LCD-Monitor der P2 cam kennzeichnen Thumbnails die Szenen und erlauben eine absolut störungsfreie Wiedergabe
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Der P2 Rekorder
Die P2-Serie bietet die superschnelle aus U-Wagen. Dafür wird das P2 deck eingesetzt, das ebenfalls fünf Slots hat, sonst aber wie eine konventionelle Studiomaschine mit Jog/Shuttle bedient wird. Auf einem integrierten Display können die Clips direkt ausgewählt und unmittelbar gesendet werden.
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Das P2 Deck
Für den Einsatz im Studio können die Bild- und Audiosignale von der P2-Karte problemlos über eine Transfer-Unit in das Netzwerk eingespeist werden. Das Seriengerät (im Bild eine Studie) verfügt über fünf PCMCIA-Slots und wird einfach via USB an eine stationäre Workstation angeschlossen. Die Übertragung des Materials kann in bis zu 20facher Normalgeschwindigkeit erfolgen.
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Die ersten P2-Karten mit den Abmessungen einer handelsüblichen PCMCIA-Karte haben eine Kapazität von 4 GB. Die Karte ist sozusagen die "Hülle" für das Speichermedium selbst - die SD-Speicherkarte. Ihre Speicherkapazität liegt zunächst bei 18 Minuten DVCPRO-Material. Kein Qualitätsverlust Die P2-Karte lässt sich unzählige Male einsetzen, ohne dass ein Qualitätsverlust zu befürchten wäre. Keine mechanischen Teile werden beansprucht. Damit ist das Aufzeichnungsmedium unempfindlich gegen extreme Temperaturen, Feuchtigkeit und Staub. Ein Problem, mit dem
konventionelle Videogeräte mitunter an ihre Grenze stoßen. Im Gegensatz zur Bandaufnahme muss das auf einer P2-Karte gespeicherte Material für die weitere Bearbeitung nicht digitalisiert werden. Nachdem die Karte in den PCMCIA-Slot eines Notebooks gesteckt wird, erkennt die Software automatisch die darauf enthaltenen Daten. Mit direkter Zugriffsmöglichkeit entfällt das Vor- und Zurückspülen oder das Überspielen. Mit 640 Mbps liegt die Transferrate deutlich höher als bei optischen Disks oder Festplatten. Vom Band zur Speicherkarte Der Umstieg von der konventionellen Kassette auf die P2-Karte ist schrittweise möglich. Dank der einheitlichen Datenrate auf DV-Basis sind die Signale miteinander kompatibel. Das neue P2-News System zeichnet aber nicht nut im weltweit bewährten DVCPRO-Standard auf, sondern genauso DVCPRO50- und DVCPROHD-Datenraten. Dann halbieren bzw. vierteln sich die Datenmengen und die damit vergleichbaren "Laufzeiten". Bald schon 128 GB Durch die schnell voranschreitende Entwicklung von höheren Speicherkapazitäten werden die Datenmengen schon bald vervielfacht werden. P2 Karten mit bis zu 128 GB Speicherkapazität sind keine Zukunftsmusik mehr. Dann lassen sich ohne Unterbrechung DVCPROHD-Signale (100 Mbps Datenrate) mit einer Länge von 144 Minuten auf eine P2-Karte aufzeichnen. Mit 25 Mbps-Datenrate (DVCPRO) beträgt die Aufnahmezeit denn 576 Minuten oder fast 10 Stunden! Die SD-Speicherkarte hat unter allen Festspeicherkarten die höchsten Zuwachsraten und den größten Marktanteil. Sie kommt bei ständig fallenden Preisen in immer mehr Multimedia-Anwendungen zum Einsatz. Aus der digitalen Fotografie ist sie nicht mehr wegzudenken.

   
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